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ESV-Turnnachwuchs stark beim Kreisfinale: Sieben Bezirksqualifikationen

Kira Denissenko (oben), Xenia Andreew, Malia Reins, Jonna Schmid-Bauer, Joanna Niemann, Mia Höllermann, Mia Schrader, Josefine Jäckel, Marie Kretzschmar, Franka Kobben, Jolina Klapproth, Hanna Weitze (von links) sowie Melisande Grund und Emilia Lopriore (vorne) starteten im Kreisfinale für die ESV-Leistungsturnerinnen.

Die Leistungsturnabteilung weiblich des Einbecker Sportvereins (ESV) ist beim Kreisfinale mit 21 Athletinnen angetreten. Sieben davon starteten in den Kürklassen der älteren Turnerinnen (die “EM” berichtete) und 14 in den Pflichtstufen der jüngeren Jahrgänge bis zwölf Jahre. Im Gegensatz zu den älteren Sportlerinnen müssen die Nachwuchsathletinnen fest vorgeschriebene Übungen zeigen, die eine optimale technische Entwicklung gewährleisten sollen. In der einfachsten ausgeturnten Pflichtstufe, der P5, stellte die ESV-Leistungsriege vier der sieben Athletinnen. In ihrem ersten Kreisfinale wurde Marie Kretzschmar (Jahrgang 2011) Sechste. Sie überzeugte am Sprung, Reck und Boden und hatte nur am Balken noch eine etwas niedrigere Wertung. Nur 1,35 Punkte mehr (bei insgesamt 52,50 Zählern) bedeuteten Rang vier für Malia Reins (2010), die am Barren und Boden noch etwas mehr Punkte sammelte. Mit zweimal 53,70 von in dieser Stufe 60 möglichen Punkten (4x15) brachten die beiden ESV-lerinnen Kira Denissenko (2011) und Jolina Klapproth (2010) das Kunststück fertig, zusammen den zweiten Platz zu belegen. Genau wie für ihre anderen Kameradinnen war dies ihr erstes Kreisfinale, sodas sie sich über das Abschneiden sehr freuten. Kira, Jolina und Malia haben sich zudem mit ihren Plätzen und Punkten zum Bezirksfinale in Göttingen qualifiziert.

Eine Alters- und Schwierigkeitsstufe höher, in der P6, gingen ebenfalls vier ESV-lerinnen ins Rennen. Probleme bei einem schwierigen Teil am Reck sowie eine verdrehte Übungsreihenfolge am Boden warfen Emilia Irmgard Lopriore (2009) zurück, sodass sie Achte wurde. Nur 0,05 Punkte mehr – das ist weniger Unterschied als ein krummer Fuß in vier Disziplinen – brachten Joanna Niemann (2010) in ihrem ersten Kreisfinale auf Rang sieben. 1,5 Punkte mehr (54,25 von maximal 64 Zählern) bedeuteten Platz sechs für Mia Schrader, die mit Ausnahme des Recks bereits auf sehr hohem Niveau turnte. Beste ESV-lerin dieser Klasse war schließlich Melisande Grund (2009), die sich souverän auf Rang vier turnte und nur 1,5 Punkte hinter der erstplatzierten Gandersheimerin blieb. Mit dieser guten Punktzahl qualifizierte sich Melisande zum Bezirksfinale.

Xenia Andreew, Mia Jael Höllermann, Josefine Jäckel, Franka Kobben, Lena Schmid-Bauer und Hanna Weitze traten schließlich im Wahlwettkampf der Stufen P6-8 an. In einem Feld aus 15 Teilnehmerinnen wurde Mia Höllermann Zwölfte. Sie schaffte erstmals die erst kurz vorher erlernte Felge vorlings am Reck. Mit 2,5 Punkten mehr (54,45 Zähler) kam Jonna Schmid-Bauer auf den zehnten Platz. Jonna bestach durch Sauberkeit, musste aber leider am Balken mit einen hart bestraften Sturz Federn lassen. Der Balken gelang Hanna Weitze besser, sodass sie auf Rang sechs nur knapp an der Qualifikationspunktzahl vorbeischrammte. Diese Qualifikation gelang sodann Xenia Andreew, Josefine Jäckel und Franka Kobben, die auf den Plätzen zwei bis vier einen ansprechenden Wettkampf turnten. Sie zeigten alle erstmals auch schwierigere Übungen der Stufen P7 und P8 und hatten so höhere Ausgangswerte als ihre Kameradinnen. Bei Ergebnissen um 59 Punkte betrug der Unterschied zwischen den drei Einbeckerinnen nicht mehr als 1,45 Zähler. Hoffentlich können sie sich beim Bezirksfinale in ähnlich guter Form präsentieren. Die Trainer der Abteilung sind stolz, dass die Hälfte ihrer Schützlinge die Qualifikation zum Bezirk geschafft haben, und freuen sich insgesamt über das gute Abschneiden der ESV-lerinnen, die alle auf einem guten Weg sind.