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ESV-Leistungturnerinnen bei Bezirksfinale in Göttingen gestartet

Die Bezirksfinals im Gerätturnen Frauen fanden in diesem Jahr in Göttingen-Geismar statt. Neben drei Seniorinnen jenseits von 30 Jahren, die sich zu den Landesseniorinnenmeisterschaften qualifizieren konnten (s. anderer Bericht), sind auch elf weitere Starterinnen der Abteilung Leistungsturnen weiblich des Einbecker Sportvereins (ESV) ins Rennen um die Qualifikationen und Plätze gegangen. Die jüngeren Athletinnen müssen in den Pflichtstufen P1 bis P9 an den Start gehen, damit sichergestellt ist, dass sie zentrale Elemente für ihre spätere “Turnkarriere” lernen. In der Pflichtstufe P5 mittlerer Schwierigkeit hatten sich Kira Denissenko (Jahrgang 2011), Jolina Klapproth und Malia Reins (beide 2010) zum Bezirk qualifiziert. Malia erwischte in Göttingen einen guten Tag und schaffte bei 51,550 Punkten beinah einen Schnitt von 13 Zählern pro Gerät. Das reichte an diesem Tag für den 24. Einzelplatz. Malias bestes Gerät war das Reck, wo sie mit 14,200 von 15 möglichen Punkten nah am Optimum war. Auf Platz 31 kam Jolina Klapproth, die erst seit Kurzem in der Leistungsriege turnt. Jolina zahlte durch viel Aufregung noch Lehrgeld und musste am Schwebebalken „Federn“ lassen. Da bei ihr die Qualifikation schon eine super Leistung war, geht das aber in Ordnung. Einen guten halben Punkt weniger erturnte sich Kira, die somit auf Rang 33 kam. Die jüngste ESV’lerin turnte einen ausgeglichenen Wettkampf an drei Geräten, musste aber am Balken mit Stürzen ebenfalls harte Abzüge in Kauf nehmen.

Eine Pflichtstufe höher, in der P6, ging die ESV-lerin Melisande Grund (2009) in den Wettbewerb. Von 34 Starterinnen schaffte es Melisande nach einem guten Wettkampf auf Rang 17 und kam somit in die vordere Hälfte des Teilnehmerinnenfeldes. Das verdankte sie einer konstant guten Leistung an allen vier Geräten, wobei ihr auch der schwierige Balken gut gelang. Ausbaufähig sind noch ihre Ergebnisse am Reck und Boden. Im Wahlwettkampf der P6 bis P8 gingen wieder drei Einbeckerinnen an den Start. Josefine Jäckel (2007, Foto vorne) erwischte keinen guten Tag und kam auf Rang 38. Sie konnte aber trotzdem mit einem lachenden Auge auf ihr Ergebnis blicken, denn sie zeigte erstmals eine höherwertige Übung am Boden, die sie noch weiter verbessern kann. Rang 31 ging an ihre Trainingskameradin Franka Kobben (2007, Foto rechts), die sich durch einen besseren Boden knappe zwei Punkte mehr erturnte als Josefine und sich in letzter Zeit vor allem in der Sauberkeit verbessert hat. Nochmal beinah zwei Punkte mehr (56,900 Zähler) sicherte sich Xenia Andreew (2008, Foto links), die sich durch einen brillianten Sprung und sehr guten Boden auf Rang 22 vorarbeiten konnte. Wollen die ESV-lerinnen weiter oben mitmischen, müssen sie am Balken und Barren noch etwas mehr Gas geben.