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Drei ESV-lerinnen treten in Bezirksgerätefinale an

Die ESV-Leistungturnerinnen Alina Tietze, Kira Denissenko und Nissrin Mouane (von links) starteten in den Gerätefinals der Disziplinbesten des Turnbezirks Braunschweig.

Bei den Gerätefinals der Turnerinnen des Turnbezirks Braunschweig starteten die Athletinnen, die sich zuvor im Mehrkampf in der Spitzengruppe ihrer Alters- und Leistungsklasse an den vier Geräten Sprung, Stufenbarren/Reck, Schwebebalken und Boden qualifiziert hatten. Einige Leistungsturnerinnen des Einbecker Sportvereins (ESV) bekamen ihre Gerätmedaillen bereits bei der Mehrkampfsiegerehrung in Göttingen überreicht, da sie in kleinen Altersklassen antraten. Kira Denissenko (Jahrgang 2010), Nissrin Mouane (2004) und Alina Tietze (1997) mussten später extra nach Braunschweig anreisen, um in ihren teils 30 bis 40 Turnerinnen starken Wettbewerben noch einmal um die Medaillen an den jeweiligen Geräten mitzukämpfen. Die jüngste ESV-lerin, Kira Denissenko, hatte sich am Reck in der Einsteigerklasse P5 qualifiziert. Wegen der hohen Leistungsdichte eines Finals lagen die Mädchen am Ende sehr dicht beieinander in ihren Wertungen. Mit hervorragenden 14 von 15 möglichen Punkten wurde Kira Sechste in einem Feld aus zehn Starterinnen. Die Siegerin aus Gifhorn holte 14,450 Zähler, was nur weniger als einem groben Fehler Unterschied in der gesamten Übung entspricht. Für ihren ersten Start in einem Gerätfinale ist das eine gute Ausbeute für Kira.

In den Kürstufen, in denen sich die älteren Turnerinnen ihre Übungen so schwer zusammenstellen können, wie sie anspruchvolle Elemente beherrschen, hatten sich Nissrin Mouane (2004) in der anspruchvollen Leistungsklasse LK2 und Alina Tietze in der LK3 jeweils am Sprung qualifiziert. Nissrin, die sich bereits mehrfach für Sprungfinals qualifiziert hatte, zeigte durchaus einen guten Handstützüberschlag über den Tisch mit Drehungen in der ersten und zweiten Flugphase, aber bei der Leistungsdichte des Finals reichte es dieses Jahr nur für Platz acht. Alina zeigte denselben Sprung in ihrer Altersklasse der 18- bis 29-Jährigen in der LK3 und bekam für eine bessere Ausführung auch mehr Punkte als Nissrin. Mit 12,100 Zählern schrammte sie nur um zwei Zehntel am Siegertreppchen vorbei und wurde Vierte. Die Trainer sind stolz, dass sich ihre Schützlinge erneut oder erstmals qualifiziert und auch den Weg nach Braunschweig für einen kurzen Einsatz auf sich genommen haben. Auch, wenn es nicht für vordere Plätze reichte, ist der Start beim Gerätefinale bereits eine Auszeichnung an sich, die aussagt, dass man zu den Besten des Bezirks gehört.