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Bannmeile zog zahlreiche Sportler an

Die Bannmeile zog zahlreiche Interessierte an.
Wanderer, Walker, Radfahrer, Läuferund viele Gäste nahmen an der sportlichen familiären
Veranstaltung zum Jubiläum der Gedenksteine teil.
Das Einbecker Brauhaus hat sie 1979 an den Standorten der ehemaligen Wachtürme der Landwehr zum 600-jährigen Jubiläum in Erinnerung an den ersten Bier-Beleg 1378 der Stadt Einbeck geschenkt. Anlässlich des 40. Geburtstag organisierten Brauerei und Einbecker Sportverein
eine Bannmeilenveranstaltung. Der Einbecker Automobil-Club ergänzte das Programm mit einer Oldtimerrallye.
Bei schönem herbstlichen Wetter versammelten sich zahlreiche Personen am Startpunkt, dem Brauereihof. Jürgen Herbst und Wulf Mißling,Vorsitzende des Einbecker Sportvereins, freuten sich über die gute Beteiligung. Sie wünschten allen viel Freude bei den verschiedenen sportlichen Aktivitäten.
Ottfried Kuhfuß, der vor 40 Jahren zusammen mit Horst Kranke, den Transport der Steine zu ihren Bestimmungsorten übernahm, erinnerte, dass sie von der Firma Schramm aufgestellt wurden und dass Dietrich Evers, Künstler aus Wiesbaden, der 1976 auch das Wandmosaik im Sudhaus gestaltete, sie konzipierte. Mit dem Organisieren von Veranstaltungen seien die Brauerei und der ESV vertraut, teilte
Ulrich Meiser vom Einbecker Brauhaus mit, wie es auch das Jubiläum der Gedenksteine beweise.
Als Geschenk für die Stadt Einbeck 1978 angeschafft, wurden die Steine mit einem Bannnmeilenmarsch
1979 eingeweiht, als Hommage an den Biertreck von Einbeck nach München im Mai 1969. An der damaligen Veranstaltung nahmen alle Ratsmitglieder teil. Meiser freute sich, dass Martin Wehner und Bernd Amelung
wie vor 40 Jahren sich wieder beteiligten. Der ehemalige Einbecker Bürgermeister erinnerte,
dass man 1979 gemeinsam Strecken abwanderte, aber auch eine Pferdekutsche benutzte.
Von der Hube bis zum Leineturm ging es steil abwärts, so dass alle aussteigen mussten. Wehner betonte, dass es damals großen Spaß bereitet hätte, dieses Mal sicherlich auch wieder. Wie die Wanderer und Walker marschierten sie bis nach Kuventhal. Von dort ging es steil zur Hube hinauf. Die schöne Strecke genoss
neben zahlreichen anderen Aktiven auch der stellvertretende Landrat Dr. Bernd von Garmissen.
Antje Sölter, stellvertretende Bürgermeisterin von Einbeck, nahm wie ihr Ratskollegen Hans-
Jörg Kelpe mit dem Fahrrad teil. Sie lobte die gelungene Veranstaltung anlässlich des Gedenksteinjubiläums, die Historie und Sport gut verbinde. Man bewege sich freudig in einerGruppe und könne viel erleben und sehen.Alexander Krempig vom EAC stellte den Anwesenden die jungen und alten Oldtimervor. Einige »Schätze« waren dabei wie der Bockbringer des Einbecker Brauhauses. Für die Teilnehmer der Rallye gab es auf der Tour einige Aufgaben zu lösen, die sie mit Bravour meisterten.
Die Radfahrer fuhren die Bannemeilen-Steine ab. Nach einem genüsslichen Einrollen wurde es Richtung Bartshausen und von Kuventhal zur Hube bergig. Vor allem das letzte Stück war steil und beschwerlich. Ähnlich verlief es für die Mountainbiker. Nach schöner Tour um Einbeck herum, ging es vom Leineturm stetig bergauf –teilweise mit bis zu 18 Prozent Steigung.
Wie beim Silvesterlauf standen den Läufern Strecken über fünf und zehn Kilometer zur Verfügung. Die Teilnehmer genossen die sportlichen Aktivitäten und freuten sich auf die anschließende Stärkung auf der Hube. Vielfältige leckere Speisen und Getränke gab es, für die jüngere Gäste zahlreiche Sport- und Geschicklichkeitsaktivitäten.
Der Spielmannszug Amelsen sorgte für die musikalische Untermalung. Eine Tombola mit attraktiven Preisen rundete das Programm ab. Die Organisatoren dankten allen, die zum Gelingen beitrugen, und freuten sich über die erfolgreiche sportliche und familiäre Veranstaltung, die gemütlich auf der Hube ausklang.

Quelle: Morgenpost