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Dritte Rundenwettkampf Liga 4

ESV-Gerätturnerinnen verpassen trotz guter Leistungen knapp das Treppchen

Trainerteam ist stolz auf die Mannschaft/ Svea Rose unter den Top-Ten

Trotz der Abwesenheit von Julia Ulrich, die beim zweiten Wettkampf mit der höchsten Bodenwertung die Mannschaft an diesem Gerät anführte, konnte sich die Gerätturnerinnen des Einbecker Sportverein (ESV) zum Jahresabschluss in der 4. Liga um zwei Plätze verbessern. Sowohl beim dritten Wettkampf der Saison als auch in der Jahreswertung erturnten die 11- bis 14-Jährigen ESV-lerinnen einen sehr erfreulichen vierten Platz. Aufgrund dieser tollen Leistung bereiten sich die Mädchen mit viel Motivation auf die Saison 2020 vor, wo einige von ihnen auch in einer höheren Liga starten möchten.

Beim finalen Wettkampf 2019 konnte sich die Mannschaft über die Unterstützung von Eleni Schumann freuen, die beim zweiten Wettkampf leider verhindert war. Sie erturnte zwei 14-Wertungen – eine starke Leistung, denn maximal 15 Punkte können pro Gerät erzielt werden. In der Liga 4 wählen die Turnerinnen Pflichtübungen der Stufen P1 bis P5, wobei die P5 die höchstmögliche Übung darstellt und mit maximal 15 Punkten bewertet werden kann. Wenn also eine Turnerin für eine P5-Übung mehr 14 Punkte erhält, haben die Kampfgerichte weniger als 1 Punkt Abzüge vorgenommen, d.h. die Ausführung war hervorragend. Eleni erreichte durch ihre tollen Wertungen Platz 14 der Tageswertung. Lea Quentin konnte am Sprung mit 13,35 Punkten und am Boden mit 13,90 Punkten gute Wertungen erturnen. Elisa Schatz, mit elf Jahren die Jüngste im Team, bekam für ihre Bodenwertung ebenfalls 13,9 Punkte und erturnte zudem am Schwebebalken mit 13,2 Punkte das zweitbeste Ergebnis für das ESV-Team. Knapp vor ihr platzierte sich Madina Jahns, mit der zweithöchsten Bodenwertung für ihre Mannschaft und einer zwar leichten aber sehr gut ausgeführten Reckübung, die auch ins Teamergebnis einfloss. Franziska Gläser turnte einen sehr ausgeglichenen Wettkampf mit im Schnitt über 13 Punkten pro Gerät, sodass alle ihre Wertungen auch der Mannschaft zu Gute kamen und sie sich auf Rang 16 platzierte – eine Steigerung von 12 Plätzen gegenüber dem Wettkampf im September. Franziska hat im Laufe des Jahres tolle Trainingsfortschritte gezeigt und präsentierte sich entsprechend selbstbewusst den Kampfgerichten. Stärkste Turnerin des ESV-Teams war wieder Svea Rose, die mit Platz neun den ersehnten Platz unter den Top-Ten erreichte. Am Sprung, am Reck und am Boden zogen die Kampfgerichte im Schnitt weniger als 0,8 Punkte bei den Übungen ab, was von hervorragender Ausführung zeugt. Besonders hervorzuheben war ihre Reckübung, die ihr 13,5 von 14 möglichen Punkten einbrachte. Wäre ihr die Balkenübung ebenso gut gelungen, hätte es sogar einen Platz auf dem Siegertreppchen für Svea gegeben. Auch in der Jahreswertung erreichte die trainingsfleißige 12-Jährige einen tollen zehnten Platz. Insgesamt hat sich die gesamte Mannschaft sehr gut präsentiert und das Trainerteam ist stolz auf die gezeigten Leistungen der Mädchen. Die Fortschritte der Turnerinnen sind umso beachtlicher als die meisten ESV-Gerätturnerinnen nur eine Trainingseinheit pro Woche absolvieren können. Dass sie die wenige Trainingszeit gut nutzen, zeigen ihre guten Ergebnisse. Noch wichtiger als alle Erfolge sind für die Mädchen jedoch der Spaß und die Gemeinschaft im Training und bei den Wettkämpfen.