Sie sind hier:  Home  / News

ESV-Leistungsturnerinnen siegen in Dritter Kreisliga

Die Siegerinnen der Jahreswertung in der Dritten Kreisliga (ESV-4, in schwarz) freuen sich mit ihren Kameradinnen der Mannschaft ESV-5 (in blau) und ihren Trainerinnen, Janet Ulczok sowie Annika und Katrin Freitag.

Zwei Teams am Start / Sechs Einzelplätze in Top-10 belegt


Die Leistungsturnabteilung weiblich des Einbecker Sportvereins (ESV) ist in der 2018er Saison der Kreisrundenwettkämpfe mit zwei Teams in der höchsten Pflichtliga des Turnkreises, der Dritten Kreisliga, ins Rennen gegangen. Die Pflichtstufen bereiten die jüngeren Athletinnen technisch auf die schweren Kürstufen vor, die in den Ligen 1 und 2 geturnt werden. Nach nur zwei Wettkämpfen in diesem Jahr belegte die Mannschaft ESV-5 mit Helene Herzog, Henrike Schnapperelle (beide Jahrgang 2007), Mia Jael Höllermann, Jonna Schmid-Bauer und Hanna Weitze (alle 2008) den vierten Platz in der Jahreswertung. Die Turnerinnen zeigten meist noch die einfacheren Pflichtübungen dieses Wahlwettkampfes, konnten aber in der Rückrunde einen ordentlichen Leistungsschub von mehr als acht Punkten vorweisen. Damit haben die ESV-lerinnen gezeigt, dass sie auf einem guten Weg sind, den Anschluss zu schaffen. Im gesamten Jahr erreichten sie nach zwei Wettbewerben und zweimal vier Geräten, an denen die jeweils drei besten Sportlerinnen die Teamwertung bilden, 326,70 Punkte. 

Die Mannschaft ESV-4 mit Lene-Marie Bode, Emilia Köpper, Lena-Marie Reger (alle 2006), Josefine Jäckel, Franka Kobben (beide 2007), Xenia Andreew (2008) und Sophie-Charlotte Oppermann (2009) konnte die Dritte Kreisliga dieses Jahr mit etwas mehr als fünf Punkten Vorsprung auf den MTV Bad Gandersheim gewinnen. Es war also ein knappes Rennen, bei dem die jungen Einbeckerinnen bis zum Ende ihr Bestes gaben und 352,60 Punkte einsammelten. Einige Turnerinnen der Mannschaften konnten bereits die höchsten Übungen der Pflichtliga zeigen, wo bereits einige schwere Elemente wie Kippen am Barren oder der Flick-Flack abgefragt werden, während andere die etwas leichteren Übungen sehr sauber ausführten. So siegten die ESV-lerinnen am Ende verdient, müssen aber genau wie ihre Kameradinnen aus ESV-5 weiter an den schweren Kernelementen der höheren Stufen arbeiten.

Neben dem guten Abschneiden in der Teamwertung war auch die Einzelwertung von den ESV-lerinnen geprägt: Sechs von zehn Top-10-Plätzen gingen an die Leistungsturnerinnen. Beste Einbeckerin war dieses Mal Xenia Andreew (Foto oben, Dritte von links), die als Dritte auf das Siegertreppchen steigen durfte. Dahinter brachten Josefine Jäckel (Foto oben, ganz links), Lena-Marie Reger (Foto ganz rechts) und Franka Kobben (Foto oben, Dritte von rechts) das Kunststück fertig, alle drei punktgleich auf den sechsten Platz zu kommen – das haben auch die langjährigen Trainer der Abteilung so noch nicht erlebt. Durch den dadurch bedingten „technischen“ Wegfall der Ränge sieben und acht kam Hanna Weitze (Foto vorne, Mitte) auf einen immer noch hervorragenden neunten Platz, während Lene-Marie Bode (Foto oben, Zweite von links) auf Rang zehn sogar eines ihrer besten Ergebnisse überhaupt einfuhr. Die Plätze 14 (Schmid-Bauer, Foto oben, Zweite von rechts), 18 (Schnapperelle, Foto vorne, Dritte von links), 19 (Herzog, Foto ganz links), 23 (Höllermann (Foto Zweite von links) und 25 (Köpper, Foto oben Mitte) gingen ebenfalls an die ESV-lerinnen. Mit nur einem von zwei geturnten Wettkämpfen konnte Sophie-Charlotte Oppermann (Foto ganz vorne, links) in der Jahreswertung nicht mitreden, aber Sophie-Charlotte war dankenswerter Weise kurzfristig eingesprungen und belegte in der Tageswertung sogar den siebten Einzelplatz. Für die Winterzeit steht bei den ESV-lerinnen nun ein intensives Training an, um im kommenden Jahr höhere Übungen zeigen zu können. Die Trainer sind zuversichtlich, dass die Mädchen das bei anhaltendem Trainingsfleiß schaffen werden.