Einbeck/Limassol. Ein sportliches Ausrufezeichen für den Einbecker SV: Apostolos Athanasias steht im Aufgebot des Deutschen Teams für die EKF Jugend-, Junioren- & U21-Europameisterschaft und reist vom 6. bis 8. Februar 2026 nach Limassol (Zypern). Der 14-Jährige startet dort im Kata-Team U18 – und gehört damit zu den jüngsten Teilnehmern im deutschen Team.
Die Nachwuchs-Europameisterschaft der European Karate Federation gilt als eines der wichtigsten Turniere im europäischen Kalender. In Limassol treffen die stärksten Nationen und Nachwuchsprogramme aufeinander, entsprechend hoch ist die Leistungsdichte. Allein die Nominierung ist daher bereits ein sportlicher Meilenstein: Wer bei einer EM startet, hat sich in der nationalen Konkurrenz durchgesetzt und das Vertrauen der Verantwortlichen erhalten.
Athanasias tritt in der Disziplin Kata an – einer Form des Karate, bei der festgelegte Technikabfolgen bewertet werden. Im Team-Wettbewerb kommt ein zusätzlicher Anspruch hinzu: Neben Präzision, Dynamik und Ausdruck entscheidet vor allem die Synchronität. Bewegungen müssen zeitgleich und im gleichen Rhythmus erfolgen; kleinste Abweichungen können auf diesem Niveau bereits über die Wertung mitentscheiden. Dass Athanasias mit 14 Jahren in einer U18-Kategorie für das Team vorgesehen ist, unterstreicht die sportliche Entwicklung des jungen Athleten.
Für den Einbecker SV ist die EM-Teilnahme ein besonderer Erfolg. Internationale Starts sind im Nachwuchsbereich ein wichtiger Gradmesser – und gleichzeitig eine Erfahrung, die Athleten prägt: neue Abläufe, hohe Erwartung, starke Konkurrenz und eine Wettkampfsituation, in der es auf Konzentration und Nervenstärke ankommt.
Wenn in Limassol die Entscheidungen fallen, wird sich zeigen, wie weit es für das deutsche Kata-Team geht. Sicher ist aber schon jetzt: Apostolos Athanasias setzt mit seiner Nominierung ein deutliches Zeichen – für sich selbst und für den ESV.
